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05.10.2020

SGB II-Antrag online stellen


Jobcenter treiben Digitalisierung voran

...LK Göttingen

Mit der Bereitstellung des Antrages auf Leistungen nach dem SGB II in der Form eines Online-Antrags auf der Homepage geht der Landkreis Göttingen einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung und optimiert gleichzeitig die Kommunikation mit den Leistungsberechtigen in der Stadt Göttingen und den kreisangehörigen Gemeinden.

Der Online-Antrag auf Leistungen nach dem SGB II steht ab sofort auf der Homepage des Landkreises Göttingen zur Verfügung und kann dort unter dem Menüpunkt https://www.landkreisgoettingen.de/unsere-themen/arbeit-und-beschaeftigung/kommunen-fuer-arbeit/arbeitslosengeld-ii/2011-01-20/alg-ii-antragstellung.html?type=2 aufgerufen werden. Er bietet gegenüber dem bisherigen Papierantrag gerade in der momentanen Situation viele Vorteile sowohl für Leistungsberechtigte als auch für den Fachbereich Jobcenter.

Insbesondere die Nutzerfreundlichkeit wird im Vergleich zum mehrseitigen Papierantrag und seinen zahlreichen auszufüllenden Anlagen deutlich erhöht. Eingebettete, leicht verständliche Hilfetexte und die übersichtliche Gestaltung des Onlineantrages ermöglichen es, den Onlineantrag zu jeder Zeit bequem von zu Hause aus auszufüllen und die entsprechenden Nachweise direkt per Computer oder Smartphone hochzuladen. Natürlich werden nur die für die Antragsbearbeitung erforderlichen Daten abgefragt. Sofern sich beim Ausfüllen des Antrages zu Hause Rückfragen ergeben, können diese selbstverständlich weiterhin unkompliziert per Telefon oder E-Mail direkt beim Landkreis Göttingen, Fachbereich Jobcenter sowie für Bürger*innen der Stadt Göttingen bei der Erstkontaktstelle des Fachbereichs Jobcenter der Stadt Göttingen (Tel: 0551 400-3414, E-Mail: fd52.4-EKS@goettingen.de.) geklärt werden. Der ausgefüllte Antrag wird nach der Fertigstellung digital und unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Vorgaben direkt an den Fachbereich Jobcenter übermittelt.

 

Hintergrundinformation:

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) sieht vor, dass bis zum Jahr 2022 alle onlinefähigen Verwaltungsleistungen digital beantragt werden können. Bund und Länder haben diesbezüglich eine nutzerorientierte und arbeitsteilige Umsetzung vereinbart, in deren Folge das Land Hessen die OZG-Leistung Arbeitslosengeld II als Co-Federführer entwickelt und finanziert hat. Als Folge der durch die Corona-Pandemie bedingten, deutlichen Steigerung der Fallzahlen für Arbeitslosengeld II wurde die Entwicklung einer digitalen Lösung für den Online-Antrag kurzfristig beschleunigt.

Der jetzt zur Verfügung stehende Online-Antrag und die zugehörige digitale Bereitstellungslösung wurden in den letzten Monaten länderübergreifend von den Projektteilnehmern speziell für die bundesweit 104 Jobcenter in kommunaler Trägerschaft entwickelt. Die technischen Lösung wird auf der Plattform Civento vom ebenfalls beteiligten IT-Dienstleister ekom21 – KGRZ Hessen realisiert und bereitgestellt.

 

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