Kultur / Vorgemerkt

24.08.2020

Neues Stück der Mixpickels erst im nächsten Jahr


Die Theatergruppe Mixpickels werden erst im kommenden Jahr wieder ihr Publikum mit einem humorvollen Stück rund um den Harz begeistern

Die Theatergruppe Mixpickels probt gerade ein neues Stück mit dem Titel „Den Harz im Herzen“ ein.

von Herma Niemann

Badenhausen/Altenau. Fans der Theatergruppe Mixpickels müssen ihre Vorfreude auf ein neues Theaterstück in diesem Jahr leider noch etwas im Zaun halten. Die Gruppe geht neue Wege, denn momentan proben die Ensemble-Mitglieder jeder für sich alleine zu Haus, so die Regisseurin und Autorin Ines Peinemann. Schuld ist wie bei allen Kulturtreibenden die Corona-Krise.

Aus diesem Grund wird das neue Stück mit dem Titel „Den Harz im Herzen“ auch erst ab Oktober 2021 in Badenhausen und in Altenau aufgeführt. Eigentlich hatte die Regisseurin noch gehofft, im Herbst wieder durchstarten zu können, aber die ansteigenden Neuinfektionen machen auch ihr Sorgen. „Die Verantwortung, die mit einer Ansteckung unseres Publikums einhergehen könnte, wollen wir nicht übernehmen“, so Peinemann.

In diesem Jahr nicht auftreten zu können, mache alle sehr traurig, denn normalerweise seien alle mit Herzblut dabei und würden den Aufführungen entgegen fiebern. Insgesamt zwölf der 16 Mitglieder werden in dem Stück eine Rolle übernehmen. Neben den Proben zu Hause, treffen sich die Mitglieder alle 14 Tage zum gemeinsamen Proben. Angedacht ist auch wieder ein Probenwochenende im April in Hohegeiß, um sich intensiver austauschen zu können.

Hauptdarsteller wird in diesem Jahr der 31-jährige Dennis Hildebrandt sein, um den Peinemann das Stück herum geschrieben habe. Das Stück handelt diesmal vom Unterschied zwischen dem Leben auf dem Land und in der Stadt, soviel verrät die Regisseurin schon einmal. Allerdings käme das Landleben dabei ziemlich gut weg.

Der Protagonist steigt aus seinem Leben in Hamburg aus, um Hotel und Gaststätte der Tante, die erkrankt ist, im Harz zu retten. Wie gewohnt, entstehen dabei humorvolle Irrungen und Wirrungen. Und bei den ersten Proben habe sich herausgestellt, dass jeder Mitspieler dabei seine kleinen Eigenheiten in die Rolle einbringen kann. Unterhaltsame Dialekte sorgen dabei noch für das gewisse I-Tüpflechen.

Das aktuelle Stück, wie auch alle vergangenen, hat die Chefin der Truppe, Ines Peinemann, selbst geschrieben. Schon als Jugendliche habe sie gern Theater gespielt, erzählt sie. Und sehr gern hätte sie nach dem Abitur Dramaturgie studiert, was aber nicht geklappt habe. „Aber dann hätte ich diese tolle Truppe vielleicht nie kennengelernt“, so Peinemann, „sie sind engagiert und mit Leidenschaft dabei, es macht einfach Spaß“. Die Theatermitglieder sind zwischen 20 und 60 Jahre alt, was eine sehr gute Mischung sei – wie im echten Leben auch.

Für die Premiere lassen sich die Mixpickels also noch etwas Zeit. Die ersten Vorstellung sind für den 29. und 30. Oktober vorgesehen, weiter geht es am 5., 6., 7., 11. und 12. November. Alle Aufführrungen finden wie immer abends statt, für den 11. November ist zusätzlich eine Nachmittagsvorstellung vorgesehen.

Mit Witz, Rollenvielfalt, einer charakteristischen Besetzung und einem kreativen Bühnenbild wird es die Truppe um Regisseurin Ines Peinemann erneut schaffen, ihren Zuschauern erheiternde und denkwürdige Abende zu bescheren.

 

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