Kultur

04.08.2020

Hula-Hoop-Reifen faszinieren in der Galerie Kunst Am Schilde


von Petra Bordfeld

Osterode. Die einen kamen wegen der Ausstellung in das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhauses „Am Schild 2“, die anderen, um zusehen, ob es dort wirklich Hula-Hoop-Reifen als „Eintrittskarten“ gibt. Nicht selten waren strahlende Gesichter zu sehen, wenn der Umgang mit diesem Reifen, noch klappte wie zu Kinderzeiten.

Werner Harms, Bernd Schneider, Schulamith Schubert, Saron Claire Schubert, Sabine Tippach, Susanne Voigt, Bärbel Kretzschmar und Christa Schmets wiederum freuen sich riesig, dass trotz Corona das Interesse an der Ausstellung bislang erfreulich groß war und hoffentlich auch bis zum 15. August bleibt. Jedenfalls werden sie während der gesamten Zeit  (montags bis samstags von 11.30 Uhr bis 17 Uhr) in wechselnder Konstellation Aufsicht führen, um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen zu.

Eine Kunstfreundin war übrigens gekommen, um Sabine Tippach ein sehr antikes, auf Stoff gesticktes ABC zu überreichen, bevor sie sich die Ausstellung in aller Ruhe und mit Hula-Hoop-Reifen anschaute.

Übrigens sind die meisten der ausgestellten Exponate eigens für diese Ausstellung geschaffen worden. Nachdenkliches Auseinandersetzen mit der Thematik bewegte die Aussteller und Ausstellerinnen zu Arbeiten mit Materialen wie aus Ton, Glas, Wolle, Acryl- und Aquarellfarben, Fasern und Papier. Aber auch die Kombination von verschiedenen Materialien ist weiter zu entdecken.

Der Galerieshop im Erdgeschoss lädt ebenfalls bis zum Ausstellungsende zum Verweilen ein. In ihm sind Arbeiten zu sehen, die käuflich erworben werden können.

Der Hinterhof hat sich diesmal in einen Garten verwandelt, in dem unter anderem Keramikblüten blühen. Der Vertikal Garden dürfte für die eine und andere Überraschung sorgen. Gleiches darf auch über ein aus Ton und Glas entstandenes Projekt gesagt werden, bei dem der Betrachter durch eine interessante Form auf ein aus ganz anderen Materialen bestehendes Ziel schauen darf.

Übrigens hat diese Ausstellung auch eine „Außenstelle“. Denn in den Schaufenstern des ehemaligen Herrenmoden-Geschäft Wedemeyer in der Johannesvorstadt sind unter anderem ein Waschzuber, ein Waschbrett, eine Mangel und ein Spinnrad sowie uraltes Werkzeug im Original sowie der ausführliche Hinweis auf die Ausstellung Am Schilde 2 zu sehen.


Eine Ausstellungsbesucherin überreicht Sabine Tippach (li.) eine alte Handarbeit.

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Die Hula-Hoop-Reifen störten die Besucher im Garten überhaupt nicht.

Sie hat vor dem Ausstellungsbesuch erst einmal Platz genommen.

Die beiden haben die beiden Bären darum gebeten, auf der Bank Bank Platz nehmen zu dürfen.

Susanne Voigt malte während eines Ausstellungstages ein ungewöhnliches -Durchgang verboten- Schild

 

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