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01.02.2020

Vergabe der Bauplätze entscheidet das Los


Für das Baugebiet Oderparksee gibt es schon mehr Reservierungen als Baugrundstücke

Der Rat der Gemeinde Hattorf stimmte für die Festlegung der Auswahlkriterien bei der Reservierung im Wohngebiet Oderparksee

...von Herma Niemann

Der dritte Bauabschnitt des Wohngebietes Oderparksee nehme langsam Formen an. Das berichtete der stellvertretende Gemeindedirektor und Kämmerer, Arndt Barke, auf der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Hattorf. 35 Baugrundstücke stehen zur Verfügung, für die schon lange unverbindliche Reservierungen vorliegen. Nach der Vermessung und Parzellierungen können sich Interessierte für die Grundstücke schriftlich bewerben.

Die Rückmeldefrist beträgt 14 Tage. Bei mehreren Bewerbern, wovon beim Oderparksee ausgegangen werden muss, entscheidet das Los. Verkäufer der Grundschule ist die Gemeinde Hattorf. Zu diesem Thema fragte ein Einwohner nach dem zeitlichen Rahmen und der Größe der Baugrundstücke. Der Bürgermeister, Frank Kaiser sagte dazu, dass die Vermessungen im ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein sollen und dass wahrscheinlich noch in diesem Jahr die ersten Grundstücke verkauft werden können.

In der Sitzung wurde auch einstimmig die Haushaltssatzung der Gemeinde Hattorf verabschiedet. Nach intensiven Beratungen und geänderten Positionen hätten sich tatsächlich Veränderungen ergeben. Positive Veränderungen hätten sich den weitergeleiteten Schlüsselzuweisungen der Samtgemeinde an die Mitgliedsgemeinden ergeben. Das mache für Hattorf ein Plus von 16.700 Euro aus. Dazu komme die gesenkte Samtgemeinde-Umlage um insgesamt 16.700 Euro. Deshalb stelle sich der Ergebnishaushalt mit 205.600 Euro positiv dar. „Das ist ein tolles Ergebnis“, so Barke. Im Finanzhaushalt, der für Investitionen und die Kredittilgung da ist, habe man mit 332.700 Euro einen positiven Saldo. „Ein derartiges Ergebnis hat es hier noch nicht gegeben“, schwärmte Barke „dazu haben viele beigetragen“. Hannelore Gropengießer (SPD) dankte der Verwaltung und dem rat für die konstruktive Vorbereitung. Gropengießer ging auch auf das externe Gutachten über die internen Finanzbeziehungen der Samtgemeinde ein. Immer wieder käme es vor den Beratungen unterschwellig oder wie im vergangenen Jahr offensichtlich zu Diskussionen und Vorwürfen. „Wir wollen das mit dem Gutachten überprüfen lassen, damit ein für alle mal Ruhe an dieser Front ist“. Gerd Lohrengel (CDU/FDP) betonte, dass die Verwaltung Planungssicherheit brauche und dass deshalb die Bekanntgabe der Zuwendungssummen vom Land und vom Landkreis zu spät gekommen seien, als der Haushhalt schon fertig aufgestellt gewesen sei.

Dass dieses Problem bekannt sei, erwiderte Barke. Die Zahlen seien so spät vom Landesamt für Statistik übermittelt worden. Dadurch, dass der Haushalt nun erst später beschlossen werden könne, habe man zwei Monate verloren. „Das ist für die ersten Maßnahmen, die im Haushalt veranschlagt sind, schlecht“, so Barke. Dazu kämen noch, dass die Ausschreibungen später erfolgen, so Kaiser, und das Bangen, dass die Auftragsbücher der Unternehmen nicht schon voll seien.

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