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17.01.2020

Strahlende Gesichter und gute Musik beim Neujahrsempfang in Windhausen


...von Petra Bordfeld

„Mein Dank gilt all denen, die sich Jahr für Jahr darum bemühen, in Windhausen zahlreiche Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen, um unserer Bevölkerung zu zeigen, dass es sich lohnt, in Windhausen zu leben und nur zu wohnen“, Worte von Ortsbürgermeister Burkhard Fricke während des Neujahrsempfangs im Saal der „Alten Burg“.

Dort ehrte er Sportler, Mitglieder der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr dieser Ortschaft sowie zwei Hundefreunde. Ihm war es aber auch gelungen, den DJ und Musiker Frank, der schon in der Kulturmühle in Windhausen aufgetreten ist, und dessen Frau Jasmine als Unterhaltungs-Duo zu gewinnen.

Bevor aber insgesamt 39 kleine und große Bürger geehrt wurden, ließ der Gastgeber erst einmal 2019 und die Windhäuser Ereignisse Revue passieren. So habe das Jahr mit den strahlenden Augen der Kameraden der Weht begonnen, denn endlich war der neue Mannschaftstransportwagen in das Feuerwehrhaus eingeparkt.

In der Kulturmühle hat es über das ganze Jahr hinweg kulturelle Veranstaltungen gegeben. Das Gebäude, welches vor 150 Jahren als Mühle errichtet und später als Gaststätte genutzt wurde, lädt jetzt monatlich zu Spieleabenden, Lesungen, Musikabenden und Filmpremieren ein. „Gerade die, die immer meckern, dass nichts geboten wird, sollten sich dort doch mal sehen lassen“, so die mahnende Worte des Redners.

Neben vielen Angeboten und Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art sei das Dorffest das Highlight gewesen. Dazu hatte Bernd Hausmann übrigens vorgeschlagen, Windhäuser Flaggen fertigen zu lassen. Und genau diese Idee sollte sich als sehr gut erweisen, die, Realität geworden, einen reißenden Absatz fand. Ein nicht minder großes Dankeschön richtete Fricke in diesem Zusammenhang an den runden Tisch mit Jürgen Beck an der Spitze und allen Helferinnen sowie Helferinnen.

Ein wenig traurig habe ihn dahingehend die Beteiligung am Umwelttag gestimmt. Er hoffe, dass er Ende März dieses Jahres mehr Helferinnen und Helfer begrüßen kann.
Auf weitere Ideen zu sprechen kommend, die zu festen Bestandteilen der Ortschaft geworden sind, ließ er den Kinderkleidungs- und den Spielzeugbasar nicht unerwähnt, gleiches dürfe über den Flohmarkt gesagt werden. Nicht wegzudenken sei aber auch das Osterfeuer, welches die Osterfeuergemeinschaft gekonnt entfacht hatte.

Die Frauenchöre, die sich Ohrwürmer und Klangfarben nennen, hatten im Mai zu einem farbenfrohen Mittsinggottesdienst und zu einem weihnachtlichen Festausklang in die St. Johanniskirche geladen.

Dahingegen musste die Schützengesellschaft Windhausen endgültig aufgeben. Ihr Vereinshaus hat aber mit Andreas Fischer und Frank Werner neue Eigentümer und bleibe so den Bürgern erhalten. „Vielleicht sollte der Runde Tisch mal eine seiner nächsten Sitzungen dort ausrichten, um der Öffentlichkeit das geplante Vorhaben zu verdeutlichen“.

Zum Volkstrauertag wurde der Stein der Erinnerung auf dem Kirchplatz eingeweiht. Dort ist jetzt nämlich neben der Erinnerung an die 750-Jahr-Feier des Dorfes auch eine Gedenktafel mit den Namen der in den beiden Weltkriegen gefallen Windhäuser Soldaten angebracht. Die Tafel solle aber nicht nur der Trauer um die Toten dienen, sondern sie müsse auch als Mahnung dafür gelten, dass mit staatlicher Gewalt in keinem Flecken unserer Erde etwas erreicht werden kann. „Terror von rechts oder links hat keinen Platz in unserer Rechtsordnung und schon gar nicht hier im Dorf!“
Der bereits 13. Adventsmarkt rund um und in der Kirche sei erneut ein großer Erfolg gewesen. Gleiches dürfe über die Adventsfeier für die ältere Generation gesagt werden.

Frank und Jasmine luden während der gesamten Feierstunde zu Reisen in die Unterschiedlichkeit der Musikwelt ein. Sie wussten beispielsweise mit dem Marlene Dietrich-Hit „Sag mir, wo die Blumen sind“ ebenso zu überzeugen wie mit „Über den Wolken“ von Reinhard Mai, Henry Valentinos “Im Wagen vor mir“ oder den „Country roads“ von John Denver.

EHRUNGEN
FC Windhausen. Laura Weitemeyer, Lea Benger und Marie Magin (für besondere sportliche Leistungen), Monika Glahn und Antonie Schneider (für Jahrzehnte lange Tätigkeit in zwei Sparten des FC)

Freiwillige Feuerwehr Windhausen: Thomas Krause (30 Jahre im Ortskommando), Karsten Dombert (28 Jahre im Ortskommando), Bernd Rott (25 Jahre im Ortskommando), Matthias Kruschel (22 Jahre im Ortskommando), Thomas Rose (zehn Jahre Kassenwart) und Christian Lau (zehn Jahre Jugendwart)

Jugendfeuerwehr Windhausen: Magnus Fuhrmann, Maxim Künstler, Jarno Broihan, Till Selzer, Nikita Künstler, Johanna Mainka (Jugenflamme I) sowie Melina Schwarze, Svenja Mahnkopp, Luis Lothwesen, Sören Schwarze, Johanna Broihan, Lea Benger, Joshua Broihan, Ian-.Ray Güttler und Jannick Linder (erste Platz bei den Gemeindewettbewerben) sowie Christian Lau, Janina Görlitz, Carolin Weiner, Jan Hillebrecht, Jonas Hillebrecht und Nick Dombert

Hundebesitzer: Fynn und Gaby Ehrenberger platzierten sich mit ihren Australian Sheperd-Hündinnen „Suma“ und „Zoe“ sowie „Puk“, dem Rüden derselben Rasse, in den unterschiedlichsten Disziplinen auf die Plätze von eins bis fünf.

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Frank und Jasmine wussten mit ihrer Musik zu begeistern

 

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