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10.01.2020

Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser große Herausforderungen für Kommunen


Besuch des Landtagsabgeordneten Rüdiger Kauroff. v.l: Jens Augat, Rüdiger Kauroff, Alexander Saade

von Corina Bialek und  Stadt Osterode am Harz

Bereits im November luden Bürgermeister Jens Augat und der SPD-Ortsverein Osterode Herrn Rüdiger Kauroff, feuerwehrpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, ein, um mit ihm über die kommunalen Herausforderungen beim Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser zu sprechen. Ganz konkret ging es um die Zukunft der Ortsfeuerwehren Förste und Nienstedt.

Ziel des Austausches war es, die Landespolitik auf das Thema aufmerksam zu machen und auf fehlende Unterstützung aus Hannover aufmerksam zu machen. Ein Problem, das ihm nicht unbekannt sei, wie Kauroff erklärte und ihm bereits von vielen Seite zugetragen wurde. Der Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser sei ein landesweites Problem. Sie seien in der Regel 40 – 50 Jahre alt und würden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Das zeigte sich eindrücklich beim Vor-Ort-Termin in Förste sichtbar wurde. Die beiden Löschfahrzeuge passen gerade so hinein, für die Aufbewahrung von Schutzanzügen und Ausrüstung musste man sich bereits vor Jahren etwas einfallen lassen, was die Freiwillige Feuerwehr Förste in Eigenregie vorgenommen hat.

Derzeit sind seitens der Landesregierung keine Fördermittel für den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern vorgesehen. Es gelte also hier ein Bewusstsein für dieses inzwischen drängende Problem der Kommunen zu schaffen, so Kauroff.

Das unterstrich auch Bürgermeister Jens Augat. Für den angestrebten gemeinsamen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für Förste und Nienstedt sei es daher auch aus Osteroder Sicht wichtig, seitens der Landespolitik Möglichkeiten zu finden, die den Bedarfen der Kommunen entgegenkommen.

An den Gesprächen im Rathaus, sowie vor Ort in Förste und Nienstedt, nahmen neben Jens Augat und Rüdiger Kauroff der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Alexander Saade, Stadtbrandmeister Christian Wille, Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich, Ortsbrandmeister Peter Meier und Karl-Heinz Löwe von der Stadtverwaltung teil.


Feuerwehrgerätehaus Förste, die Fahrzeuge passen gerade noch so rein.

Im Feuerwehrgerätehaus Nienstedt sieht es nicht besser aus, trotz viel Eigenleistung der Nienstedter Wehr.

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Landtagsabgeordneten Rüdiger Kauroff


Die angrenzenden Garagen hat die FFFörste in Eigenregie umgebaut. So hat die Kinderfeuerwehr auch ein Plätzchen gefunden.


Um hier die Ausrüstung anzulegen, muss der Wagen erstmal raus




Auf diesem Areal soll voraussichtlich das neue Gerätehaus der Wehren Förste und Nienstedt stehen.

 

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