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23.11.2019

Jugendpfleger in Dorste wurde einstimmig im Amt bestätigt


Das Ehrenmal auf dem Friedhof in Dorste wurde mit Sandstrahl im aussehen sehr verbessert

...von Petra Bordfeld

Die Themen „Wiederherstellung des Uehrder Teiches zum Hochwasserschutz“ und „Fließgewässerentwicklung des Mühlenbaches“ erfuhren während der Sitzung des Ortsrates Dorste großes Interesse. Denn Ortsbügermeisterin Helga Klages verlas zwei sehr informative Schreiben, die Joachim Lawes vom Fachdienst Bauen verfasst hatte.

Auf nicht minder großes Interesse stieß der Bericht von Jugendpfleger Sebastian Koch. Denn der teilte mit, dass der Jugendraum sehr gut angenommen wird. Dafür hätte beispielsweise auch die Stadt Osterode gesorgt, indem sie neue Computersysteme eingebaut und damit für eine Multimedia-Ausrüstung auf neuesten Stand gesorgt hat, wozu selbstredend auch WLan gehört. Man wolle übrigens sehen, ob es nicht möglich ist, die von der Stadt vorgegebenen Öffnungszeiten des Raumes zu erweitern.

Bei der anstehenden Wahl wurde Sebastian Koch einstimmig in seinem Amt bestätigt. Helga Klages versicherte, dass man froh darüber sei, sich seit zehn Jahren auf ihn als Jugendpfleger verlassen zu können. Immerhin habe er stets gute Arbeit geleistet. „Danke für den jahrelangen Einsatz“.

Nicht minder erfreulich, so die Ortsbügermeisterin, sei die Tatsache, dass der Turnhallenboden nicht „nur“ fertig ist, sondern auch die Tatsache, dass alle Nutzer mit dem Ergebnis zufrieden sind. dass machte auch Gerrit Armbrecht vom Vorstand des TSC mit einem großen Dankeschön für den neuen Boden deutlich.
Auch beim Ehrenmal auf dem Friedhof hat sich was getan. Es wurde mittels Sandstrahlen und Ausbessern der Fugen restauriert. „Dabei hat sich gezeigt, dass die Schrift noch gut erhalten geblieben ist“, so Helga Klages.

Nicht so erfreulich sei dahingegen die Erneuerung des Holzbeschlags am Dorfgemeinschaftshaus (DGH) gewesen. Denn im August beschloss der Ortsrat einstimmig, dass die Verkleidung erneuert werden sollte. Vermutlich aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten wurden allerdings ausnahmslos die wirklich „ganz schlechten Bretter“ ausgetauscht. Es sei ärgerlich, dass dafür Ortsratsmittel „verbrannt“ wurden, denn der übrige Holzbeschlag ist genauso alt und es sei nur eine Frage der Zeit, wann die übrigen Bretter ebenso marode sind. Aber man sei auf einer ernsthaften Suche nach einer guten Lösung für beide Seiten, so Helga Klages.
Auf die Weihnachtsfeier für die ältere Generation zu sprechen kommend, erklärte Helga Klages, dass die Ortsratsmitglieder diese im DGH in verstärkter Eigenregie vorbereiten müssen, aber der DRK-Ortsverein ihnen hilfreich zur Seite stehen wird. Am 7. Dezember dürfte auch ein geschmückter Baum die Blicke auf sich ziehen, der jetzt noch im Garten von Peter Fahlbusch steht.

Auf den Hochwasserschutz zu sprechen kommend, verlas die Ortsbürgermeisterin das informative Schreiben, welches sie von Joachim Lawes, vom Fachdienst Bauen, erhalten hat.
Die Themen „Wiederherstellung des Uehrder Teiches zum Hochwasserschutz“ und „Fließgewässerentwicklung des Mühlenbaches“ erfuhren während der Sitzung des Ortsrates Dorste großes Interesse.

In seinem Schreiben verwies der Verfasser darauf, dass zur Wiederherstellung des „Uehrder Teiches“ mit Rückhaltefunktion ein entsprechender Antrag bei der Wasserbehörde des Fachbereichs Umwelt des Landkreises Göttingen eingereicht und mittlerweile von derselben geprüft worden sei.

Außerdem sei der Stadt Osterode ein Schreiben der Kreisverwaltung zugesandt worden, welches die Forderung einer Nachbesserung bei den Flurbezeichnungen sowie bei der Darstellung der Fließrichtung in der Detailplanung enthielt. Ferner hätte die Stadt Osterode sowie sämtliche Eigentümer der mitgenutzten Flurstücke eine Rückbau-verpflichtung unterzeichnen müssen.

„Durch diese Verpflichtungserklärung wird sichergestellt, dass die Anlagen nach der dauerhaften Aufgabe der zulässigen Nutzung zum Hochwasserschutz rückzubauen und die damit einhergehenden Bodenversiegelungen vollumfänglich zu beseitigen sind“.

Rückbauverpflichtung und Bauantrag wurden der Wasserbehörde des Fachbereichs Umwelt des Landkreises Göttingen mit Anschreiben zugesandt.
Für das zweite Projekt zum Hochwasserschutz Dorste, die Fließgewässerentwicklung des Dorster Mühlenbaches, sei mittlerweile auch ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für die Durchführung von Planungsleistungen beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN, Betriebsstelle Süd) gestellt worden. Nach Rücksprache mit eben dieser Behörde werde für die Gewährung einer Zuwendung zur Förderung von Vorhaben zur Fließgewässerentwicklung allerdings nur eine schrittweise Antragstellung zum Ziel führen. Daher müsse die bauliche Umsetzung erst später und separat beantragt werden. Allerdings befände sich dort der Zuwendungsantrag für die Planungsleistungen bereits in Bearbeitung.

 

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