23/08 2014:
Hoher Besuch im Kiga Zum Guten Hirten



Sie bewiesen, dass sie mit Leib und Seele gemeinsam musizieren. Foto: Kindergarten

(pb) Weil der evangelische Kindergarten „Zum Guten Hirten“ bereits seit einem Jahr  am Landesprogramm "Wir machen die Musik" über die Kreismusikschule Osterode am Harz, teil nehmen und auch. für das ergänzende Programm der Landeskirche Hannover "Wir machen Musik - mit Leib und Seele" ausgewählt wurde, wurde zu einem musikalischen Gottesdienst eingeladen.

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In dieser liturgischen Feier zeigten die Kinder sowie das Kindergartenteam unter Leitung von Heike Schmidt und  unterstützt von allen Gottesdienstbesuchern, dass sie bei ihren Liedern und Tänzen wirklich mit Leib und Seele dabei sind und beim gemeinsamen Musizieren viel Freude erfahren.

 

Davon konnte sich auch die Beauftragte der Landeskirche, Regina Struwe, überzeugen. Denn sie war extra für diesen Gottesdienst nach Osterode gekommen und zeigte sich von der musikalischen Leistung aller Mitwirkenden, ganz besonders aber der Kinder, sehr beeindruckt.




22/08 2014:
Motorsportler mit Fahrrädern rund um die Innerste Talsperre


(v) Der Motorsport-Club Osterode am Harz e.V. im ADAC traf sich auf der Bleichstelle, um gemeinsam nach Wildemann zu fahren, wo die vom Sportwart Matthias Waluga super vorbereitete Radtour begann.

 

Auf der alten Bahntrasse im Innerstetal radelten die Motorsportler durch Lautental an der Innerste Talsperre vorbei bis zum Staudamm, wo bei einer dort eingelegten Pause, eine kleine Erfrischung die Radler wieder in Schwung brachte.

 

Die Stärkung war auch sehr nötig, da es auf den Rückweg immer leicht bergan ging und der stark auffrischende Gegenwind den Radlern ganz schön in die Beine ging.

 

Ehe man sich wieder auf den Heimweg zurück nach Osterode machte, wartete ein gemeinsames Mittagessen in Lautental auf die Radler und rundete so eine gelungene Veranstaltung ab. 




21/08 2014:
Die SPD AG "60 plus" aus dem Unterbezirk Osterode auf Tagesfahrt nach Bad Driburg


(v) Die Fahrt führte uns durch den Hochsolling über Silberborn mit dem Hochmoor. In Bad Driburg angekommen, gab es im Cafe' Heyse die Begrüßung, mit einem Vortrag vom Konditormeister Heyse " Schauen Sie hinter die Kulissen unserer Konditorei", mit Anregungen für die Frauen zum Backen von Kuchen und Torten. Anschließend Mittagessen. Nach dem Essen, Fahrt zur Schaukäserei nach Nieheim, mit Vortrag zur Käseherstellung sowie anschließender Verkostung. Zurück in Bad Driburg, eine Besichtigung der Kristallglasmanufaktur "Leonardo". Zum Abschluss dann wieder im Cafe' Heyse mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und Vorführungen der  Wasserorgel. All denen die mit waren, danke ich für die Unterstützung unserer Arbeit in der SPD AG "60 plus"   




11/08 2014:
An die gute Arbeit anknüpfen


Anna von Wensiersky übernimmt Präventionsarbeit bei der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

 

(v) Anna von Wensiersky ist die Neue im Team der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Landkreis Osterode. Sie wird die Präventionsarbeit von Sabine Kowalewski wie beispielsweise das HaLT-Projekt fortführen und freut sich auch darauf, sich neue Felder zu erarbeiten. „Hier liefen viele gute Sachen, ich hoffe, dass ich daran anknüpfen kann“, sagt sie.

 

Ein Zugewinn für das Team ist sie aus Sicht von Fachstellenleiterin Ingrid Baum auch deshalb, weil sie diesen Job in Dortmund bereits sechs Jahre lang ausübte. Zuvor hat Anna von Wensiersky Erzieherin gelernt, anschließend Soziale Arbeit studiert und einige Weiterbildungen, beispielsweise als Psychodramatikerin gemacht. Schwerpunkte ihrer Arbeit sieht sie in Fortbildungen in motivierender Gesprächsführung, weiß dass die Prävention von Cannabiskonsum, von anderen Suchtmitteln oder auch von Essstörungen sowie die Kooperation mit den Schulen, Vereinen und Konfigruppen äußerst wichtige Teile ihrer Tätigkeit sind.

 

„Ich glaube, die Probleme der Jugendlichen sind hier ganz ähnlich“, vermutet sie. Deutlich unterschiedlich im Vergleich zur Großstadt Dortmund ist allerdings ihr Arbeitsumfeld. „Das ist schon eine Umstellung, vor allem, weil ich hier jetzt wieder ein Auto brauche“, sagt sie mit einem Lächeln.

 

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention mit Sitz in Herzberg ist Mitglied im Diakonischen Werk der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, das mit seinen Einrichtungen zu den größten Wohlfahrtsverbänden in Niedersachsen gehört. Ihre Aufgabe ist es, Suchtkranke bei Problemen mit Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen, Glücksspiel oder gestörtem Essverhalten zu beraten und zu behandeln. Das Angebot umfasst auch ein umfassendes Präventionsprogramm, das sich an Gefährdete, an Freunde, bestimmte Multiplikatoren und alle Interessierten richtet.




09/08 2014:
In der Freiheit feierten die Familien wieder ihr Fest



(pb) 13 Vereine und Verbände der Ortschaft Freiheit sowie die St. Aegidien-Kirche hatten zum traditionellen Familienfest auf den Freiheiter Höhen geladen. Und sie brauchten, genau wie Schirmherrin und Ortsbürgermeisterin, Helga Steinmann, nicht lange auf die ersten Gäste warten. So nach und nach füllte sich dann auch nicht nur die Turnhalle, sondern die Grünflächen drum herum. Jung und Alt wollte schließlich einen unterhaltsamen Nachmittag verbringen, bei dem auch Speis und Trank bei sozialen Preisen nicht zu kurz kommen sollten. – Gleiches galt auch fürs Klönen.

 

Während die Kinder schnell entdeckt hatten, dass die Hüpfburg auf ihre Eroberung wartete, freuten sich die Erwachsenen auf das bunte Programm. Die Osteroder Volksmusikanten entführen nicht nur ihre Fans mit ihren Stimmen und Liedern zu einer Weltreise ein, die erst mit einer Zugabe endete.

 

Während die Sängerinnen und Sänger etwas für die Ohren präsentierten, taten dies die Frauen und der eine Junge der MTV-Line-Dance-Gruppe auch für die Augen. So manch einem Zuschauer juckte es schon in den Füßen, weil sie mitmachen wollten. Die Sängergruppe „Parea“ brachte mit ihren Liedern ein richtiges griechisches Flair in die obere Turnhalle. Auf der Hüpfburg konnten sich die Kinder so richtig austoben.

Der Hundesportverein stellte das Können des besten Freundes des Menschen vor.

 

Außerdem galt es für die Ausrichter, wieder den Karl-Steuerwald-Pokal auszuschießen. Es wunderte auch keinen, dass die Schützenbrüderschaft Freiheit mit 68 620 Punkten die Trophäe entgegennehmen durfte. Auf die Plätze zwei und drei schossen und spielten sich der Förderkreis des 1. FC Freiheit mit 68 565,5 Punkten und der DRK-Ortsverein Freiheit e.V. mit 66 980,5 Punkten. Der von der Familie Steuerwald gestiftete Pokal wird in drei Disziplinen – Schiessen auf die Glücksscheibe, Skat und Knobeln- ausgetragen.

 

Fest stand am Ende für alle, dass man sich im nächsten Jahr wieder auf den Freiheiter Höhen zum Familienfest treffen wird. pb

Fotos: Bordfeld




07/08 2014:
Sommer Matineen in der St. Aegidien-Kirche

Am kommenden Samstag, 9. August,beginnen in der St. Aegidien-Kirche Osterode die Sommer-Matineen, zu welchen der Gemischte Chor des MTGV Eintracht Osterode einlädt.

Los geht dieser musikalische Regen an allen drei Samstagen um 11.30 Uhr.

Eröffnet wird diese Matinee vom MTGV und den „Parea“.

 

Am Samstag 23. August, wird der Chor zusammen mit Trompetern der Kreismusikschule zu hören sein.

 

Am Samstag, 30. August, werden der Ausrichter mit seinen Stimmen und Peter Wendlandt an der Orgel für eine Zeit der Entspannung und des Träumens sorgen.

 

Übringes beginnen an diesen Samstagen die Turmführungen bereits um 10.30 Uhr.




06/08 2014:
Instrumente erklangen zur letzten Aegidien-Serenade 2014



Die “Bläserklasse für Erwachsene” begeisterte während der letzten Aegidien-Serenade in der Marktkirche
Foto: Bordfeld

(v) Die “Bläserklasse für Erwachsene”, die zum Jahresbeginn 2013 als Pilotprojekt vom Blasorchester Herzberg ins Leben gerufen wurde, hatte zur letzten Aegidien-Serenade 2014 in die Marktkirche geladen. Unter dem Motto „Welcome to the world“ stellte sie unter Beweis, dass auch Erwachsene den richtigen Umgang mit einem Instrument erlernen und so viel und interessant erzählen können.

 

Denn nach der „Geburtsstunde“ durfte jede/r Interessent/in diverse Instrumente ausprobieren, um sich dann für eines zum Erlernen zu entscheiden. Dass diese Idee großen Anklang gefunden hatte, stellten die Musiker/innen jetzt sehr überzeugend unter Beweis. Unter ihnen waren übrigens auch der Vorsitzende und die Schriftführerin des Kreis Chor Verbandes Südharz, Kurt und Astrid Bierhance, mit Klarinette und Saxophon vertreten.

 

Unter der Leitung von Mathias Müller traten aber alle eine Weltreise an. Eigens dafür fungierte Michael Spallek, das Gotteshaus in ein von Fantasie getragenes Flugzeug um, welches beispielsweise Melodien aus Portugal, Dänemark, Zimbabwe, den United States, Bosnien-Herzegowina, der Türkei, Brasilien, Russland, Polen, Ägypten und Griechenland erklingen ließ. Und die „Passagiere“ taten mit vielen Beifallsstürmen kund, dass ihnen diese Weltreise sehr gefiel. Und sie ließen den musikalischen Flieger erst zur Landung ansetzen, als er noch einen Schwenker über England drehte.

 

Die Bläserklasse 2013 gibt es jetzt nicht mehr, denn sie hat sich jetzt nach einem Abschlusskonzert im Schloss Herzberg aufgelöst, um nach den Sommerferien fast komplett in das Hauptorchester des Blasorchesters Herzberg überzugehen. Dafür gibt es aber seit Anfang dieses Jahres eine zweite „Bläserklasse für Erwachsene“. Das Blasorchester Herzberg will hiermit einen neuen Weg beschreiten, um auch Menschen, die nicht mehr im Kindes- oder Jugendlichenalter sind, die Möglichkeit zu eröffnen, noch ein Instrument zu erlernen.




01/08 2014:
Ein Haus der Diakonie feierte sein50jähriges Bestehen








(pb) Wie viele Bürger fast jeden Alters den Mut fanden, über die Schwelle des Altenheims zu treten, und wie wenige befürchteten, dass Alter so etwas wie eine ansteckende Krankheit sei, bewies die überaus große Zahl der Gäste, die sich im Altenheim Siebenbürgen einfanden. Denn diese Einrichtung, das älteste bestehende Altenheim in Osterode, aber trotzdem vielleicht eines der modernsten im Landkreis, hat zum Feiern des 50jährigen Bestehens eingeladen.

 

Und Aufsichtsratsvorsitzender Superintendant i. R., Heinrich Lau brachte in seiner Begrüßungsrede seine Freude über den großen Besucheransturm zum Ausdruck. Er dankte aber auch im

Namen der Mitglieder des Trägervereins, des Vorstands und des Aufsichtsrats des „Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen Samuel von Brukenthal Osterode“ der katholischen Gemeinde, vertreten durch Diakon  Rudolf Appel und dessen Frau, dafür, dass der ökumenische Gottesdienst  mit Superintendent Volkmar Keil, welcher musikalisch vom Posaunenchor St. Jacobi und Lasfelde mitgestaltet wurde,  in der St. Martin-Kirche gefeiert werden durfte.  Auch die Grußworte beim anschließenden Empfang wurden in dem Gotteshaus übermittelt.

 

Das Aufsichtsratsmitglied Hannes Schuster hatte alle Fakten zur Geschichte des Heims sorgfältig zu einer bunten Chronik  zusammengetragen, die allen Gästen als Geschenk überreicht wurde. So hat er auch nicht die die Investitionen, die seit 1980 zur Modernisierung und Erweiterung in das Heim gesteckt wurden, außen vor gelassen. Immerhin waren es stolze 10 Mill. € (!).  Zum Vergleich:  Der Neubau  1962- 1964 hat eine Mill. DM gekostet. Wohnten damals 60 Bewohner/innen in Doppelzimmern, sind es heute 92 Bewohnerplätze in 88 Einzelzimmern und zwei Doppelzimmern.  Ursprünglich war es gedacht als Heimstatt für alleinstehende alte Siebenbürger. Aber auch wenn Osterode - die Stadt und die Landschaft - viel Ähnlichkeit mit dem historischen und geografischen Gebiet im Karpatenraum  hat, siedelten sich hier relativ wenige Siebenbürger an. Also musste sich das Haus umorientieren. In den 80er Jahren wurde es zu einem Heim für alle alten Menschen in Stadt und Landkreis Osterode.  Spätestens seit Einführung der Pflegeversicherung 1995/96 wandelte es sich von einem Wohnheim mit Pflegestation zu einem Pflegeheim – mit speziellem Wohnbereich für Demenzkranke.

 

Das Heim hat aber den ungewöhnlichen Namen behalten: „... Siebenbürgen“ - seit 800 Jahren Heimatland deutscher Siedler im heutigen Rumänien. Es gehört zu einer Reihe von fünf Siebenbürger Altenheimen in der Bundesrepublik, die in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden sind.  Die Heimleiter und Vorstände der anderen vier Häuser waren von weither angereist und wurden als Gäste begrüßt.

 

Das Osteroder Altenheim steht nicht einsam auf grüner Wiese – weder im wörtlichen Sinn, noch im übertragenen. Denn auch alte Menschen möchten – zwar im geschützten Raum, aber doch – am aktuellen Leben teilhaben. Gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit reiche weit über das Haus hinaus und bilde so ein großes Netzwerk. Dazu gehört der Landesverband der Diakonie. Zum Netzwerk der Hilfe gehören aber noch viel mehr, so Lau weiter. Da seien Politiker, die bereit sind, sich für die Pflege starkzumachen,  das Handwerk - vom Bau und Garten über Frisör bis hin zum Bäcker -, der medizinische Bereich, die Versorgung mit Lebensmitteln,  die Wäscherei und die Reinigung.

 

Abschließend dankte Lau allen, die das Fest vorbereitet hatten und gestalteten, und übergab das Wort unter anderem an Klaus Becker, den Bürgermeister der Stadt Osterode. Der ging in seinem Grußwort sehr persönlich auf die Qualitäten des Heims ein und hob die  „helle Atmosphäre“ hervor. Die Freundlichkeit der Mitarbeitenden sei beeindruckend. Alle anderen Überbringer von guten Wünschen, wie beispielsweise Diakoniedirektor Dr. Jörg Antoine aus Hannover, sparten nicht mit Worten der Anerkennung.

 

Volkmar Keil ließ es sich  nicht nehmen, im Namen des Kirchenkreises Harzer Land lobende Worte und Dank an die Mitarbeiter/innen zu überbringen. Sie pflegten schließlich alte Menschen mit Liebe und machten das Leben im Altenheim lebenswert. Lobenswert sei auch der große ehrenamtliche Einsatz.

 

Ein Höhepunkt war schließlich, als Volkmar Gerger, der Landesvorsitzende der Siebenbürger Sachsen in Niedersachsen und Bremen, Heinrich Lau  ebenso wie  Heimleiterin und Vorstand Karin Powering  das „Silberne Ehrenwappen“ des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für jahrzehntelangen hingebungsvollem Einsatz für das Altenheim Siebenbürgen, Lau zudem für die Rumänienhilfe, verlieh.

 

Danach stand die Unterhaltung im Mittelpunkt. Zum einen war „Charly Chaplin“ anzutreffen, der einem Stummfilm entwichen schien, was seiner Fingerfertigkeit aber keinen Abbruch tat. Und mit dem, was er aus Luftballonen für Wesen zauberte, begeisterte er nicht „nur“ die Kinder.

 

Viel Applaus erhielt der „Siebenbürger Chor“ und die Tanzgruppe, die mit ihren Trachten aus Wolfsburg angereist waren. Mit Beifall wurde aber auch nicht gegeizt, als die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Zum guten Hirten“, mit dem das Heim seit vielen Jahren eine Partnerschaft pflegt, mit bunten Kostümen und viel Spaß am Spiel zum „Sommerfest auf der Wiese“ entführten. Aber auch der Männergesangsverein Schwiegershausen wusste mit seinen Darbietungen zu faszinieren. Bei diesem bunten Programm für die Seele und der guten Laune wurde aber nicht das leibliche Wohl vergessen. Die neue Küche des Heims zeigte, was sie kann: Die vielen köstlichen Leckereien stießen somit auch auf ein begeistertes "Publikum".

 

Fotos: Bordfeld




30/07 2014:
Zwei Wehren rückten zur brennenden Gs Röddenberg aus

(pb) In den Abendstunden verwandelte sich der Steile Ackerweg in Höhe der Grundschule Röddenberg zu einer Anlaufstelle zahlreiche Feuerwehrfahrzeugen. Diese brachten dort über 60  Kameraden/innen der Freiwilligen Ortwehren aus Osterode und Lasfelde zum Einsatz, weil im Dachstuhl des vorderen Gebäudes im ein großes Feuer ausgebrochen sein sollte. Vor Ort angekommen, wurde zwar schnell festgestellt, dass es weder brannte, noch ein Teil des Daches eingestürzt war, und das Mauerwerk keine erheblichen Risse aufzeigte. Es handelte sich um eine Übung. Trotzdem gingen alle, mit Unterstützung der Besatzung des Fachzuges Wasserförderung 1 der Kreisfeuerwehrbereitschaft,  der gerade zum Übungsdienst in der FTZ weilte, mit dem in Ernstfall benötigten Scharfsinn ans Werk.

 

Mithilfe der beiden  Löschfahrzeuge und dem Drehleiterwagen kam das erste Löschwasser zum Einsatz. Denn, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen, galt es, vom rund 1 500 Meter weit entfernten, im Bremketal befindlichen Kellnerteich ein B-Schlauchverbindung zu legen. Um den Höhenunterschied von 72 Meter zu überbrücken, wurden außerdem noch sechs Pumpen dazwischengeschaltet. Dann konnte es in vielen Bereichen heißen: „Wasser marsch“.

 

Die Mitteilung des Hausmeisters brachte allerdings noch eine nicht erfreuliche Überraschung mit sich. Er berichtete, dass er gesehen habe, wie ein Mann vom Dach des Gebäudes in einen Schacht gestürzt sei. Das beherzte, korrekte Handeln der Kameraden/innen sorgte dafür, dass die verletzte Person rechtzeitig aus der misslichen Lage befreit werden konnte.

 

Alles in allem hatte die Zusammenarbeit beider Wehren und der Kreisbereitschaft sehr gut geklappt. pb

 

Fotos: Bordfeld











29/07 2014:
DFB-Mobil machte vor der GS Dreilinden Halt



Tim Schwabe und Georgi Tutundjiev und einige der sehr interessierten Fußballfreunde/innen vor dem Mobil des DFB. Foto: Bordfeld

(pb) Die noch gar nicht so lange zurückliegende Fußballweltmeisterschaft war ganz bestimmt nicht der Grund dafür, dass Tim Schwabe und Georgi Tutundjiev mit einem der 30 Mobile des Deutschen Fußballbundes (DFB) auf dem Schulhof der Grundschule Dreilinden halt machten. Die beiden Teamer hatten auf Initiative von der Grundschule Kurs auf diese Einrichtung genommen, um interessierten Mädchen und Jungen der zweiten bis zur vierten Klasse den Umgang mit den runden Leder näher zu bringen.

 

Und dass sie damit in Dreilinden voll ins Schwarze getroffen hatten, zeigte ihnen die Begeisterung der der Kicker/innen in der Turnhalle. Aber nicht nur die kleinen Akteure lernten letztendlich neben dem Umgang mit dem Ball, auch Koordinations- und Ausdauerübungen, sondern auch die Sportlehrer/innen. Fußball sei nun mal die Zukunft, und aus dem Grunde werden nicht „nur“ engagierte Nachwuchsspieler/innen, sondern ebenso engagierte Ausbilder/innen an den Schulen gesucht – und zumeist aus gefunden, so die beiden sportlichen Gäste.




26/07 2014:
Edeltraud von Helmolt stellte „Windpark Osteroder Gipsberge“ vor



(pb) Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Waldwirtschaft hatten auch zahlreiche Bürger den Weg ins Sitzungszimmer des Osteroder Rathauses gefunden. Denn sie wollten wissen, wie sich das Büro des von Helmolt Consult die Planung für den „Windpark Osteroder Gipsberge“ vorstellt. Anschließende Fragen kamen allerdings „nur“ seitens der Ausschussmitglieder.

 

Eingangs stellte Edeltraud von Helmolt, die mit ihrem Sohn Donatus in die Kreisstadt gekommen war, ihr Unternehmen vor.  Seit über 30 Jahren umfasse ihr Kernkonzept für die Entwicklung von Windenergieprojekten die Standortentwicklung und Standortsicherung, die Genehmigungsplanung und das Genehmigungsmanagement. Dazu gehöre aber auch die Projektierung und die schlüsselfertige Realisierung und, bei Bedarf, die Betriebsführung. Weiter übernehme man die begleitende Bauleitplanung für die Projektentwicklung. Die Erstellung von Umweltverträglichkeitsgutachten, Artenschutzprüfungen und landschaftspflegerische Begleitpläne könnten ebenfalls erarbeitet werden. Außerdem bestünde die Möglichkeit, Bürgerwindanlagen zu organisieren.

 

Das Consult verstehe sich als Partner der Kommunen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und erneuerbare Energien zur Steigerung der lokalen Wertschöpfung nutzen möchten sowie als Partner von Versorgungsunternehmen, die Windstrom einkaufen und den Bürger/innen zur Verfügung stellen möchten.

 

Auf Osterode zu sprechend kommend erinnerte sie daran, dass bereits 1998 zwei Teilflächen nördlich und südlich der B 241 mit einer Gesamtfläche von 174 Hektar für einen Windpark ausgeguckt worden sei.  Kurz nach der Jahrtausendwende sei ein Windpark konkret ins Gespräch gekommen, nur wäre die Anlage viel kleiner und wesentlich lauter gewesen, als die jetzt geplante. Mittlerweile sehe das von Helmolt Consult die Möglichkeit, östliche von Eisdorf und Förste sowie zwischen Förste und den Kalkbergen in Richtung Osterode  sowie im Bereich Kirchberg insgesamt acht Windenergieanlagen  zu errichten. Jede von ihnen erzeugten 3,3 Megawatt Strom, verfügten über eine Nabenhöhe von 140 und bis zur Rotorblattspitze 200 Meter Höhe. Sie seien so groß, weil sie eigens für ein Schwachwindgebiet konzipiert wurden, wie es in ganz Süd-Niedersachsen vorzufinden sei. Alle acht Anlagen könnten 15 000 bis 16 000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Und es werde selbstredend der Abstand zwischen 500 und 1 000 Meter zu betrieblichen Anlagen eingehalten.

 

Auf den Transport zu sprechen kommen, versicherte die Rednerin, dass der eine logistische Meisterleistung sei. Sie ließ auch den befürchteten Lärm nicht unerwähnt. Sie versicherte, dass der Schall bei den heutigen Anlagen so leise sei, dass er nicht mehr wahrgenommen werde.

Sensibler sei dahingegen das Thema „Windenergieanlagen und Landschaft". Viele hätten Angst, dass mit den Windrädern die gewohnten Strukturen ihrer Heimat zerstört werden könnten. Wenn das der Fall sein sollte, gebe es sicherlich keine Kosmetikausgleichmaßnahme, aber Entschädigung für den jeweiligen Ort, womit unter anderem kulturelle Maßnahmen gefördert werden könnten. Insgesamt würden die Belange der Natur und der Landschaft aber beim Planungsverfahren 100prozentig berücksichtigt.

 

Auf die Kosten zu sprechend kommend, legte sie die Zahl von gut 39 Millionen Euro für alle acht Windenergieanlagen vor. Dieser Aufwand mache sich allerdings in sechs bis sieben Jahren bezahlt. In jedem Falle sei das Ziel, im kommenden Jahr die Planung zu realisieren.

 

Bei der anschließenden Diskussion stellte Dr. Nielbock die Frage, ob bei allen Planungen daran gedacht worden sei, dass zwar oftmals von Kalkbergen gesprochen werde, es sich aber um Gipskarst handele, der sich innerhalb kürzester Zeit verändern könne. Edeltraud von Helmolt versicherte, dass diese Besonderheit bei den geologischen Gutachten berücksichtig werde.

 

Weiter war die Frage zu vernehmen, wie sich diese Anlange auf die Strompreise auswirken werde.  Abschließend betonte Stadtbaurat Thomas Christiansen, dass die Bauleitplanung weitergehen werde.

 

Nicht um Wind, sondern um städtebauliche Sanierungsmaßnahmen ging es im nächsten Tagesordnungspunkt, in dessen Mittelpunkt die Ortschaft Freiheit der Stadt Osterode steht. Für den Bereich der Hauptstraße sei eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme beabsichtigt. Zur Gewinnung von Beurteilungsgrundlagen für die förmliche Ausweisung eines Sanierungsgebietes müsse die Stadt aber erst einmal die Einleitung der vorbereitenden Untersuchungen beschließen. Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann gab zu bedenken, dass das die Missstände gerade in der Hauptstraße erschreckend seien. Das gelte nicht nur für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Die mit der geplanten Sanierung verbundenen Kosten dürften für manch einmal Anlieger nicht erschwinglich sein. Vor dem einstimmigen Beschluss zugunsten dieser Einleitung der vorbereitenden Untersuchung war zu vernehmen, dass es zu diesem Punkt am 1. Oktober    eine Bürgerversammlung geben wird.

Thomas Christiansen stellte anschließend den Plan einer neuen Gemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen und Partnergräber auf dem Friedhof „Scheerenberger Straße“ vor. Die Pflege dieser Fläche werde der Bauhof übernehmen. Wenn die Planung Realität werde, sei sie etwas fürs Auge und füge sich sehr gut in das Bild des unter Denkmalschutz stehenden Friedhofs ein.

Fotos: von Helmolt Consult






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14.08.: Hoffest der FW Herzberg
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