01/08 2014:
Ein Haus der Diakonie feierte sein50jähriges Bestehen








(pb) Wie viele Bürger fast jeden Alters den Mut fanden, über die Schwelle des Altenheims zu treten, und wie wenige befürchteten, dass Alter so etwas wie eine ansteckende Krankheit sei, bewies die überaus große Zahl der Gäste, die sich im Altenheim Siebenbürgen einfanden. Denn diese Einrichtung, das älteste bestehende Altenheim in Osterode, aber trotzdem vielleicht eines der modernsten im Landkreis, hat zum Feiern des 50jährigen Bestehens eingeladen.

 

Und Aufsichtsratsvorsitzender Superintendant i. R., Heinrich Lau brachte in seiner Begrüßungsrede seine Freude über den großen Besucheransturm zum Ausdruck. Er dankte aber auch im

Namen der Mitglieder des Trägervereins, des Vorstands und des Aufsichtsrats des „Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen Samuel von Brukenthal Osterode“ der katholischen Gemeinde, vertreten durch Diakon  Rudolf Appel und dessen Frau, dafür, dass der ökumenische Gottesdienst  mit Superintendent Volkmar Keil, welcher musikalisch vom Posaunenchor St. Jacobi und Lasfelde mitgestaltet wurde,  in der St. Martin-Kirche gefeiert werden durfte.  Auch die Grußworte beim anschließenden Empfang wurden in dem Gotteshaus übermittelt.

 

Das Aufsichtsratsmitglied Hannes Schuster hatte alle Fakten zur Geschichte des Heims sorgfältig zu einer bunten Chronik  zusammengetragen, die allen Gästen als Geschenk überreicht wurde. So hat er auch nicht die die Investitionen, die seit 1980 zur Modernisierung und Erweiterung in das Heim gesteckt wurden, außen vor gelassen. Immerhin waren es stolze 10 Mill. € (!).  Zum Vergleich:  Der Neubau  1962- 1964 hat eine Mill. DM gekostet. Wohnten damals 60 Bewohner/innen in Doppelzimmern, sind es heute 92 Bewohnerplätze in 88 Einzelzimmern und zwei Doppelzimmern.  Ursprünglich war es gedacht als Heimstatt für alleinstehende alte Siebenbürger. Aber auch wenn Osterode - die Stadt und die Landschaft - viel Ähnlichkeit mit dem historischen und geografischen Gebiet im Karpatenraum  hat, siedelten sich hier relativ wenige Siebenbürger an. Also musste sich das Haus umorientieren. In den 80er Jahren wurde es zu einem Heim für alle alten Menschen in Stadt und Landkreis Osterode.  Spätestens seit Einführung der Pflegeversicherung 1995/96 wandelte es sich von einem Wohnheim mit Pflegestation zu einem Pflegeheim – mit speziellem Wohnbereich für Demenzkranke.

 

Das Heim hat aber den ungewöhnlichen Namen behalten: „... Siebenbürgen“ - seit 800 Jahren Heimatland deutscher Siedler im heutigen Rumänien. Es gehört zu einer Reihe von fünf Siebenbürger Altenheimen in der Bundesrepublik, die in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden sind.  Die Heimleiter und Vorstände der anderen vier Häuser waren von weither angereist und wurden als Gäste begrüßt.

 

Das Osteroder Altenheim steht nicht einsam auf grüner Wiese – weder im wörtlichen Sinn, noch im übertragenen. Denn auch alte Menschen möchten – zwar im geschützten Raum, aber doch – am aktuellen Leben teilhaben. Gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit reiche weit über das Haus hinaus und bilde so ein großes Netzwerk. Dazu gehört der Landesverband der Diakonie. Zum Netzwerk der Hilfe gehören aber noch viel mehr, so Lau weiter. Da seien Politiker, die bereit sind, sich für die Pflege starkzumachen,  das Handwerk - vom Bau und Garten über Frisör bis hin zum Bäcker -, der medizinische Bereich, die Versorgung mit Lebensmitteln,  die Wäscherei und die Reinigung.

 

Abschließend dankte Lau allen, die das Fest vorbereitet hatten und gestalteten, und übergab das Wort unter anderem an Klaus Becker, den Bürgermeister der Stadt Osterode. Der ging in seinem Grußwort sehr persönlich auf die Qualitäten des Heims ein und hob die  „helle Atmosphäre“ hervor. Die Freundlichkeit der Mitarbeitenden sei beeindruckend. Alle anderen Überbringer von guten Wünschen, wie beispielsweise Diakoniedirektor Dr. Jörg Antoine aus Hannover, sparten nicht mit Worten der Anerkennung.

 

Volkmar Keil ließ es sich  nicht nehmen, im Namen des Kirchenkreises Harzer Land lobende Worte und Dank an die Mitarbeiter/innen zu überbringen. Sie pflegten schließlich alte Menschen mit Liebe und machten das Leben im Altenheim lebenswert. Lobenswert sei auch der große ehrenamtliche Einsatz.

 

Ein Höhepunkt war schließlich, als Volkmar Gerger, der Landesvorsitzende der Siebenbürger Sachsen in Niedersachsen und Bremen, Heinrich Lau  ebenso wie  Heimleiterin und Vorstand Karin Powering  das „Silberne Ehrenwappen“ des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für jahrzehntelangen hingebungsvollem Einsatz für das Altenheim Siebenbürgen, Lau zudem für die Rumänienhilfe, verlieh.

 

Danach stand die Unterhaltung im Mittelpunkt. Zum einen war „Charly Chaplin“ anzutreffen, der einem Stummfilm entwichen schien, was seiner Fingerfertigkeit aber keinen Abbruch tat. Und mit dem, was er aus Luftballonen für Wesen zauberte, begeisterte er nicht „nur“ die Kinder.

 

Viel Applaus erhielt der „Siebenbürger Chor“ und die Tanzgruppe, die mit ihren Trachten aus Wolfsburg angereist waren. Mit Beifall wurde aber auch nicht gegeizt, als die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Zum guten Hirten“, mit dem das Heim seit vielen Jahren eine Partnerschaft pflegt, mit bunten Kostümen und viel Spaß am Spiel zum „Sommerfest auf der Wiese“ entführten. Aber auch der Männergesangsverein Schwiegershausen wusste mit seinen Darbietungen zu faszinieren. Bei diesem bunten Programm für die Seele und der guten Laune wurde aber nicht das leibliche Wohl vergessen. Die neue Küche des Heims zeigte, was sie kann: Die vielen köstlichen Leckereien stießen somit auch auf ein begeistertes "Publikum".

 

Fotos: Bordfeld




30/07 2014:
Zwei Wehren rückten zur brennenden Gs Röddenberg aus

(pb) In den Abendstunden verwandelte sich der Steile Ackerweg in Höhe der Grundschule Röddenberg zu einer Anlaufstelle zahlreiche Feuerwehrfahrzeugen. Diese brachten dort über 60  Kameraden/innen der Freiwilligen Ortwehren aus Osterode und Lasfelde zum Einsatz, weil im Dachstuhl des vorderen Gebäudes im ein großes Feuer ausgebrochen sein sollte. Vor Ort angekommen, wurde zwar schnell festgestellt, dass es weder brannte, noch ein Teil des Daches eingestürzt war, und das Mauerwerk keine erheblichen Risse aufzeigte. Es handelte sich um eine Übung. Trotzdem gingen alle, mit Unterstützung der Besatzung des Fachzuges Wasserförderung 1 der Kreisfeuerwehrbereitschaft,  der gerade zum Übungsdienst in der FTZ weilte, mit dem in Ernstfall benötigten Scharfsinn ans Werk.

 

Mithilfe der beiden  Löschfahrzeuge und dem Drehleiterwagen kam das erste Löschwasser zum Einsatz. Denn, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen, galt es, vom rund 1 500 Meter weit entfernten, im Bremketal befindlichen Kellnerteich ein B-Schlauchverbindung zu legen. Um den Höhenunterschied von 72 Meter zu überbrücken, wurden außerdem noch sechs Pumpen dazwischengeschaltet. Dann konnte es in vielen Bereichen heißen: „Wasser marsch“.

 

Die Mitteilung des Hausmeisters brachte allerdings noch eine nicht erfreuliche Überraschung mit sich. Er berichtete, dass er gesehen habe, wie ein Mann vom Dach des Gebäudes in einen Schacht gestürzt sei. Das beherzte, korrekte Handeln der Kameraden/innen sorgte dafür, dass die verletzte Person rechtzeitig aus der misslichen Lage befreit werden konnte.

 

Alles in allem hatte die Zusammenarbeit beider Wehren und der Kreisbereitschaft sehr gut geklappt. pb

 

Fotos: Bordfeld











29/07 2014:
DFB-Mobil machte vor der GS Dreilinden Halt



Tim Schwabe und Georgi Tutundjiev und einige der sehr interessierten Fußballfreunde/innen vor dem Mobil des DFB. Foto: Bordfeld

(pb) Die noch gar nicht so lange zurückliegende Fußballweltmeisterschaft war ganz bestimmt nicht der Grund dafür, dass Tim Schwabe und Georgi Tutundjiev mit einem der 30 Mobile des Deutschen Fußballbundes (DFB) auf dem Schulhof der Grundschule Dreilinden halt machten. Die beiden Teamer hatten auf Initiative von der Grundschule Kurs auf diese Einrichtung genommen, um interessierten Mädchen und Jungen der zweiten bis zur vierten Klasse den Umgang mit den runden Leder näher zu bringen.

 

Und dass sie damit in Dreilinden voll ins Schwarze getroffen hatten, zeigte ihnen die Begeisterung der der Kicker/innen in der Turnhalle. Aber nicht nur die kleinen Akteure lernten letztendlich neben dem Umgang mit dem Ball, auch Koordinations- und Ausdauerübungen, sondern auch die Sportlehrer/innen. Fußball sei nun mal die Zukunft, und aus dem Grunde werden nicht „nur“ engagierte Nachwuchsspieler/innen, sondern ebenso engagierte Ausbilder/innen an den Schulen gesucht – und zumeist aus gefunden, so die beiden sportlichen Gäste.




26/07 2014:
Edeltraud von Helmolt stellte „Windpark Osteroder Gipsberge“ vor



(pb) Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Waldwirtschaft hatten auch zahlreiche Bürger den Weg ins Sitzungszimmer des Osteroder Rathauses gefunden. Denn sie wollten wissen, wie sich das Büro des von Helmolt Consult die Planung für den „Windpark Osteroder Gipsberge“ vorstellt. Anschließende Fragen kamen allerdings „nur“ seitens der Ausschussmitglieder.

 

Eingangs stellte Edeltraud von Helmolt, die mit ihrem Sohn Donatus in die Kreisstadt gekommen war, ihr Unternehmen vor.  Seit über 30 Jahren umfasse ihr Kernkonzept für die Entwicklung von Windenergieprojekten die Standortentwicklung und Standortsicherung, die Genehmigungsplanung und das Genehmigungsmanagement. Dazu gehöre aber auch die Projektierung und die schlüsselfertige Realisierung und, bei Bedarf, die Betriebsführung. Weiter übernehme man die begleitende Bauleitplanung für die Projektentwicklung. Die Erstellung von Umweltverträglichkeitsgutachten, Artenschutzprüfungen und landschaftspflegerische Begleitpläne könnten ebenfalls erarbeitet werden. Außerdem bestünde die Möglichkeit, Bürgerwindanlagen zu organisieren.

 

Das Consult verstehe sich als Partner der Kommunen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und erneuerbare Energien zur Steigerung der lokalen Wertschöpfung nutzen möchten sowie als Partner von Versorgungsunternehmen, die Windstrom einkaufen und den Bürger/innen zur Verfügung stellen möchten.

 

Auf Osterode zu sprechend kommend erinnerte sie daran, dass bereits 1998 zwei Teilflächen nördlich und südlich der B 241 mit einer Gesamtfläche von 174 Hektar für einen Windpark ausgeguckt worden sei.  Kurz nach der Jahrtausendwende sei ein Windpark konkret ins Gespräch gekommen, nur wäre die Anlage viel kleiner und wesentlich lauter gewesen, als die jetzt geplante. Mittlerweile sehe das von Helmolt Consult die Möglichkeit, östliche von Eisdorf und Förste sowie zwischen Förste und den Kalkbergen in Richtung Osterode  sowie im Bereich Kirchberg insgesamt acht Windenergieanlagen  zu errichten. Jede von ihnen erzeugten 3,3 Megawatt Strom, verfügten über eine Nabenhöhe von 140 und bis zur Rotorblattspitze 200 Meter Höhe. Sie seien so groß, weil sie eigens für ein Schwachwindgebiet konzipiert wurden, wie es in ganz Süd-Niedersachsen vorzufinden sei. Alle acht Anlagen könnten 15 000 bis 16 000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Und es werde selbstredend der Abstand zwischen 500 und 1 000 Meter zu betrieblichen Anlagen eingehalten.

 

Auf den Transport zu sprechen kommen, versicherte die Rednerin, dass der eine logistische Meisterleistung sei. Sie ließ auch den befürchteten Lärm nicht unerwähnt. Sie versicherte, dass der Schall bei den heutigen Anlagen so leise sei, dass er nicht mehr wahrgenommen werde.

Sensibler sei dahingegen das Thema „Windenergieanlagen und Landschaft". Viele hätten Angst, dass mit den Windrädern die gewohnten Strukturen ihrer Heimat zerstört werden könnten. Wenn das der Fall sein sollte, gebe es sicherlich keine Kosmetikausgleichmaßnahme, aber Entschädigung für den jeweiligen Ort, womit unter anderem kulturelle Maßnahmen gefördert werden könnten. Insgesamt würden die Belange der Natur und der Landschaft aber beim Planungsverfahren 100prozentig berücksichtigt.

 

Auf die Kosten zu sprechend kommend, legte sie die Zahl von gut 39 Millionen Euro für alle acht Windenergieanlagen vor. Dieser Aufwand mache sich allerdings in sechs bis sieben Jahren bezahlt. In jedem Falle sei das Ziel, im kommenden Jahr die Planung zu realisieren.

 

Bei der anschließenden Diskussion stellte Dr. Nielbock die Frage, ob bei allen Planungen daran gedacht worden sei, dass zwar oftmals von Kalkbergen gesprochen werde, es sich aber um Gipskarst handele, der sich innerhalb kürzester Zeit verändern könne. Edeltraud von Helmolt versicherte, dass diese Besonderheit bei den geologischen Gutachten berücksichtig werde.

 

Weiter war die Frage zu vernehmen, wie sich diese Anlange auf die Strompreise auswirken werde.  Abschließend betonte Stadtbaurat Thomas Christiansen, dass die Bauleitplanung weitergehen werde.

 

Nicht um Wind, sondern um städtebauliche Sanierungsmaßnahmen ging es im nächsten Tagesordnungspunkt, in dessen Mittelpunkt die Ortschaft Freiheit der Stadt Osterode steht. Für den Bereich der Hauptstraße sei eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme beabsichtigt. Zur Gewinnung von Beurteilungsgrundlagen für die förmliche Ausweisung eines Sanierungsgebietes müsse die Stadt aber erst einmal die Einleitung der vorbereitenden Untersuchungen beschließen. Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann gab zu bedenken, dass das die Missstände gerade in der Hauptstraße erschreckend seien. Das gelte nicht nur für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Die mit der geplanten Sanierung verbundenen Kosten dürften für manch einmal Anlieger nicht erschwinglich sein. Vor dem einstimmigen Beschluss zugunsten dieser Einleitung der vorbereitenden Untersuchung war zu vernehmen, dass es zu diesem Punkt am 1. Oktober    eine Bürgerversammlung geben wird.

Thomas Christiansen stellte anschließend den Plan einer neuen Gemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen und Partnergräber auf dem Friedhof „Scheerenberger Straße“ vor. Die Pflege dieser Fläche werde der Bauhof übernehmen. Wenn die Planung Realität werde, sei sie etwas fürs Auge und füge sich sehr gut in das Bild des unter Denkmalschutz stehenden Friedhofs ein.

Fotos: von Helmolt Consult




23/07 2014:
Kolles Arbeiten verwandelten das Foyer der Stadthalle in eine Galerie



Lohtar Kolle heißt seine vielen Eröffnungsgäste aufs herzlichste willkommen.


Lothar Kolle präsentiert einige seiner Arbeiten.


Lothar Kolle und der Kneipp-Kolle-Chor brachten einige Lieder zu Gehör.

(pb) Im Prinzip erhalten Geburtstagkinder Geschenke. Lothar Kolle drehte den Spies aber um. Weil er anlässlich seines 80sten Geburtstages die Möglichkeit erhielt, das Foyer und andere Räume der Stadthalle mit seinen Arbeiten in eine Galerie zu verwandeln, vermachte er zwei seiner Werke, zwei Masken-Bilder, der Stadthalle und somit der Stadt Osterode. Der gelernte Reformwarenkaufmann, der erst vor zehn Jahren ernsthaft zum Pinsel und Spachtel griff, stellte seinen Gästen 60 Acrylarbeiten und Aquarelle vor. Besucher der Stadthallenveranstaltungen haben aber noch mindestens ein Jahr die Möglichkeit, sich an einer Vielfalt dieser Werke zu erfreuen.

 

Die Geburtstagsausstellung wurde mittels lyrischen und instrumentalen Beiträgen zu einer Vernissage, zu welcher auch zwei Grußworte zählten, welche die große Zahl der Freunde, Verwandten und Bekannten, unter ihnen die Kunstlehrerin Heidrun Kreykenbohm, in den Bann zogen.

 

Während Gerold Kolle ein Trompetensolo von Richard Wagner zu Gehör brachte, folgten im Lauf der Feierstunde Saxophon- und Tenorflöten-Klänge, mit welchen das Patenkind des Kreativ-Malers, Jutta Kolle-Glette, nicht minder begeisterte.

 

Gleiches darf über den Kneipp-Kolle-Chor gesagt werden, der schon lange die traditionelle Kunstausstellung in Uehrde mit schönen Liedern und Stimmen unter Leitung von Lothar Kolle untermalt. Hartmut Funk, vom Zirkel der Schreibenden, wiederum lud zu  kleinen, lyrischen Ausflügen ein, die er eigens für diesen Anlass geschrieben hatte.

 

Offiziell wurden zwei Gäste begrüßt, es waren der dritte Bürgermeister der Stadt Osterode, Peter Wendlandt, sowie die Geschichts- und Heimatkundlerin  Ingrid Kreckmann.

Wendlandt erinnerte daran, dass die Kriegswidernisse das Geburtstagskind von Schlesien nach Niedersachsen, nach Osterode, brachten, wo es seit 1961 beheimatet ist und den Lebensmittelpunkt mit der Familie sowie dem Geschäft gefunden habe. Auf den Künstler eingehend gestand der Redner, dass er sich der Welt der Bilder als absoluter Laye habe nähern müssen. Dabei habe ihn die Vielfalt und die Farbenpracht beeindruckt.

 

Besonders seien ihm die Landschaften (Masuren, Schlesien, Toskana) in verschiedenen Tageszeiten aufgefallen. Aber auch die polnischen Mädchen seien ihm nicht verborgen geblieben. „Polnische Frauen zu malen lohnt sich, ich weiß, wovon ich spreche,“ so Wendlandt mit einem kühnen Schalk im Nacken. Unter den Bildern von Menschen mit unterschiedlichem Aussehen (Multikulti) sei aber auch ein Selbstbildnis des Malers, bei dem auch ihn die Farbenfreudigkeit besteche.

 

Ingrid  Kreckmann hob hervor, dass Kolle ein vielseitiger und schöpferischer Mensch sei. Zunächst baute er in Osterode das weithin bekannte Reformhaus auf. Später habe  er sich um den  Kneippverein und den kleinen erfolgreiche Chor gegründet. 

 

„Sie können vielen Menschen ein Vorbild sein, nämlich im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten im Ruhestand. Oder soll ich  sagen Unruhestand?“   Schon jetzt freue sie sich auf die 20. Kunstausstellung in Uehrde, die übrigens am kommenden Samstag, 26. Juli, im Kreckmann-Museum  eröffnet wird.  Dort werde man anlässlich des Stoppelfestes die neuesten Werke zum Thema „Landleben“ betrachten und ihn, Lothar Kolle,  als stimmkräftigen Dirigenten erleben.

 

Danach nutzten alle Gäste die Gelegenheit, die gehörten Worte und Lieder mit dem Betrachten der Werke in Einklang zu bringen.




16/07 2014:
Neue Ausgabestelle der Osteroder Tafel im Nienstedter Pfarrhaus



Vera Fröhlich überreicht auch im Namen von Pastor Teicke (re.) den Schlüssel, Dr. Herrmann die Lebensmittelkiste. Foto: Bordfeld

(pb) Pastor Wolfgang Teicke und die erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes St. Martin - Nienstedt/Förste, Vera Fröhlich, waren sehr erfreut über den Besuch des ersten Vorsitzender der Osteroder Tafel, Dr. Hartmut Herrmann. Der hatte eine wohl gefüllte Lebensmittelkiste mitgebracht, die er gegen einen übergroßen Schlüssel „eintauschte“. Damit wurde der beiderseitige Entschluss besiegelt, ab dem 17. Juli den Haupteingang des Pfarrhauses in Nienstedt, welches An der Parre 8 gelegen ist,  in der Zeit von 12 bis 12.30 Uhr zur Lebensmittelausgabe der Osteroder Tafel zu öffnen.

 

Wer Interesse daran hat, diese für die Kirchengemeinde neue Aktion zu nutzen, sollte die Osterode Tafel unter der Nummer 05522-868688 anrufen, seine Berechtigung erläutern und dann eine mit Lebensmitteln gefüllte Kiste bestellen. Ist am 17. Juli ein Eigenbetrag in Höhe von drei Euro mitzubringen, so muss für folgende Lieferungen der Betrag im Voraus entrichtet werden, damit die Tafel besser planen kann. Fest steht aber, dass sie donnerstags im Gemeindehaus sein wird.

 

Der Kirchenvorstand, hat diese soziale Tat übrigens nicht „nur“ mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten, sondern auch mit 500 Euro unterstützt. „Wer in der Gemeinde Hilfe braucht, soll die Chance haben, sie auch zu bekommen“, so Pastor Teicke. Er freue sich ebenso wie die Tafel über Rückmeldungen zu diesem Versuch und hoffe, dass diese Einladung zur Hilfe kein Probelauf bleibe, sondern zu einer festen Einrichtung werde.

 

Auf die Frage, was sie Tafel ist, hier einige Antworten: Die Arbeit wird von einer einfachen Idee geleitet, nämlich den Mangel an der einen Stelle durch den Überfluss an anderer Stelle auszugleichen. „Das bedeutet, dass wir Nahrungsmittel sammeln, die zwar von einwandfreier Qualität sind, aber im Wirtschaftsverkehr nicht mehr verwendet werden. Die geben wir an Menschen weiter, die Not leiden“, so Dr. Herrmann. Die Mitarbeiter holen die Lebensmittel bei den Märkten und Geschäften als Spenden ab. In Osterode angekommen, werden alle Waren noch einmal kontrolliert. „Was einwandfrei ist, reichen wir an bedürftige Menschen weiter“. Das Herzensstück des Unternehmers sind übrigens die 90 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Sie versehen engagiert, sachkundig und zuverlässig ihren Dienst und geben sowohl einfühlsam, als auch mit Humor auf die Menschen zu. „Sie lassen mit viel Freude an der Arbeit das ganze Werk gelingen“. Ihr Motto lautet: Dem andern geben, was er braucht, ein Stück Brot, ein Lächeln, ein offenes Ohr. Jetzt, nicht irgendwann!




05/07 2014:
Akkordeon-Spielgemeinschaft musizierte sich in die Herzen der Gäste



Die Akkordeon-Spielgemeinschaft Osterode-Herzberg musizierte sich bereits zum 29sten Mal in die Herzen der Zuhörer. Foto: Bordfeld

(pb) Zum bereits 29sten musikalischen Traum hatte die Akkordeon-Spielgemeinschaft Osterode-Herzberg unter Leitung von Hans-Jürgen Küster im Rahmen der Aegidien-Serenade in der Marktkirche eingeladen. Und es war eine große Zahl von Gästen, welche diese traumhafte Reise mit antreten wollte.

 

Schon bei der „Fantasie über Parlez-moi d`amour“ dem Chanson von Jean Lenoir, der von Rudolf Würther bearbeitet wurde, war die Magie der Handzuginstrumente, bei denen der Ton durch freischwingende, durchschlagende Zungen erzeugt wird, zu verspüren. Der ganz besondere Ohrenschmaus war bei jedem Stück – ob das nun die „Spirits of London“ von Wolfgang Kahl, die „Ballad“ von Jacob de Hann oder „An der schönen blauen Donau“ waren – das harmonische Zusammenspiel mit den beiden Keyboards und dem Schlagzeug.

 

Für einen weiteren Leckerbissen sorgte Hannelore Fröchtenicht, denn sie führte traditionsgemäß  mit einfühlsamen Erklärungen durch die rund 60 Minuten schönster Musik.

 

Als dann mit John Philip Sousas „Washington Post“ das Ende dieser von musikalischer Vielfalt getragene Traumreise kund getan wurde, erhielten alle Musiker/innen und der Dirigent vom Herzen kommenden und über die Hände vermittelten Beifall, welcher den Künstlerseelen sehr gut getan haben dürfte.






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Die letzten Tage:
02.08.: Kindertag im ALOHA
02.08.: Sportrevue auf dem Juesseefest
02.08.: Harz Energie begrüßt neue Auszubildende
01.08.: Fulminanter Festumzug
01.08.: Tunnelsperrungen – Rathaus war nicht informiert
01.08.: Als der Südharz bei Kairo lag
01.08.: Erfolgreich Weiterbildungen abgeschlossen
31.07.: Samstagabend am Juessee
31.07.: Lichterfest Bad Sachsa
31.07.: 20. Kunstausstellung in Uehrde
31.07.: Vermisste Frau tot aufgefunden
30.07.: 20 jähriges Partnerschaftsjubiläum Ostróda - Osterode am Harz
30.07.: Ank. Spannende Expedition um die Welt im ALOHA
30.07.: 20. Juesseefest in Herzberg
30.07.: Tanzschule Mielke lud zu zwei großen Premierenbällen ein
29.07.: Juesseefest - Papierbootregatta
29.07.: Mr. Pig im Auftrag der Polizei umgeschrieben
29.07.: 26. Stoppelfest in Ührde
29.07.: 2. bundesweite Liegeradtreffen
28.07.: Etappenmarathon IV
28.07.: Von blauen Matrizen, Erziehungsaufgaben und protestfähigen Schülern
28.07.: Top Fördermittelbank
28.07.: 1. Lauterberger Gesundheitstag
27.07.: Schöne Anblicke
26.07.: Helfer bitten um Hilfe
26.07.: Realschulabschluss geschafft
26.07.: Gewinnsparen der Sparkasse
26.07.: Preis für Denkmalpflege
25.07.: Verleihung der Fluthelfernadel
25.07.: Etappenmarathon III
25.07.: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
25.07.: Ein Film zur Inklusion
24.07.: Straßenkind für einen Tag
24.07.: Die neue ET-Druck ist da
24.07.: Ein Boot aus Papier
24.07.: Vier „Profis“ und ein Titel
23.07.: Es geht wieder rund um den Sösestausee
23.07.: Badejubiläum in Bad Lauterberg
23.07.: Austausch mit dem MdB
22.07.: Leckere Menüs im Restaurant "tobe"
22.07.: Ank.: Juesseefest in Herzberg
22.07.: Etappenmarathon II
22.07.: Festgottesdienst für den „halben Neuen“
21.07.: Start des Etappenmarathon 2014
21.07.: Buntes Licht macht glücklich
21.07.: Neue Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit
20.07.: Sommer unterm Lichtenstein
19.07.: Trittin und von Cramon sprachen über Hintergründe des Ukraine-Konflikts
19.07.: BBSI ABI Entlassungsfeier
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